Leistungen


Unsere Praxis ist spezialisiert auf Kinderaugenheilkunde und Schielfachkunde und alles um das perfekte beidäugige Sehen. Glaukomdiagnostik und hochauflösende Bilddarstellungen aller Augenstrukturen sind weitere Standbeine. Natürlich bieten wir Ihnen auch die gesamte Breite der konservativen Augenheilkunde.
Leistungen

 

Unsere diagnostischen Leistungen:

  • Orthoptik (Sehentwicklungsscreening,
     Kinderaugenerkrankungen, Schielheilkunde)
  • Skiaskopie, Refraktometrie
  • Hochauflösende Glaukom‐ und Macula‐
     Spezialdiagnostik – HRT III, OCT
  • Retinometrie
  • Gesichtsfeldmessung (Perimetrie)
      – statisch und kinetisch
  • Biomikroskop‐Fotografie, Fundusfotografie,
     Laser-Scanner-Ophthalmoskopie (LSO)
  • Farbsinndiagnostik – Ishihara, Panel‐D15, Anomaloskop
  • Ultraschall (Sonographie)
  • Spezialbrillenberatung
  • visuelle Rehabilitation
  • Gutachten, Atteste, Berufsgenossenschaften
  • allgemeine Augenheilkunde für alle Altersklassen


Unsere therapeutischen Leistungen/Operationen:

  • Amblyopiebehandlung/Schielbehandlung
  • sämtliche Schiel-Operationen ambulant und und in Kleinschnitt-Technik (MISS und OISS)
  • Lidoperationen (Schlupflid, Hängelid, spastisches Krampflid, etc.)
  • Tränenwegssondierungen insb. bei Babies und Kleinkindern
  • Lasertherapie (Netzhauterkrankungen, Netzhautlöcher, Glaukom)


Die wichtigsten Vorsorge- und Augenuntersuchungen:

  • Kinderaugen
  Eine kindliche Sehschwäche ist oft durch den Kinderarzt nicht zu erkennen, sei es die versteckte Fehlsichtigkeit, sei es ein Mikroschielen oder eine organische Krankheit. Alles birgt die Gefahr einer (Entwicklungs-)Schwachsichtigkeit, die nur in der frühen Kindheit (meist vollständig) behandelbar ist, je früher, desto besser. Daher lautet die augenärztliche Empfehlung, Kinder, deren Eltern eine Brille tragen oder in deren Familie Schielen vorliegt, zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat augenärztlich zu screenen. Alle anderen Kinder sollten spätestens um das zweite Lebensjahr zur augenärztlich-orthoptischen Untersuchung kommen.  
  • Myopie (Kurzsichtigkeit)
 
 

Bei einer hohen Kurzsichtigkeit besteht die Gefahr, dass - vereinfacht ausgedrückt - durch eine ständige Spannung der Netzhaut (das Auge ist bei einer Kurzsichtigkeit fast immer zu lang) diese einreißt und die entstehenden Löcher die Basis einer folgenden Netzhautablösung sein können. Aus diesem Grunde ist jedem Menschen mit einer Stärke von mehr als ‐2 Dioptrien anzuraten, regelmäßig eine Pupillenerweiterung zur Beurteilung r gesamten Netzhaut durchführen zu lassen.
Bitte denken Sie daran, dass Sie nach der Pupillenerweiterung ca. 3 Stunden kein Kraftfahrzeug führen dürfen!

 
  • Glaukom ("grüner Star")
 

Der „grüne Star“ ist eine Erkrankung, bei der eine Erhöhung des Augeninnendruckes und eine Verminderung der lokalen und allgemeinen Durchblutung zu einer langsamen und lange unbemerkten Schädigung des Sehnerven führen, der ohne Behandlung zu einem Gesichtsfeldschaden und einem schlechten Sehvermögen führt. Diese Erkrankung ist eine der häufigsten zur Erblindung führenden Augenerkrankungen iweltweit, 50% davon sind selbst in Deutschland unentdeckt. Daher ist eine regelmäßige Messung des Augeninnendruckes und eine exakte Beurteilung des Sehnervenkopfes jedem Menschen ab dem 40. Lebensjahr zu empfehlen, insbesondere bei "grünem Star" in der Familie und Kurzsichtigkeit.
Merke: Augendruck alleine reicht nicht!

 
  • AMD/Macula
  Im Rahmen des Älterwerdens kann es zu Ablagerungen im Bereich der Netzhautmitte (Macula lutea) kommen. Vielen ist der Begriff der „Makuladegeneration“ (AMD) bekannt. Im Frühstadium sind diese meist „trockenen“ Veränderungen noch nicht anhand einer Sehschärfenminderung oder von Metamorphopsien (Wellenliniensehen) erkennbar. Daher ist gerade bei einer familiären Belastung auch ohne Beschwerden eine frühzeitige und gezielte Untersuchung der Macula (zentraler Punkt des schärfsten Sehens) zu empfehlen. Hautrisikofaktoren sind Vererbung, Rauchen, hoher Blutdruck und UV-Licht.  
  • Brille
 

"Wer nicht sehen will, dem hilft keine Brille." (deutsches Sprichwort) – Aber: wer sehen will, der benötigt eine korrekte!

Daher nehmen wir uns individuell Zeit für Ihre Brillenanpassung, mehr, als die Krankenkassen uns zubilligen und untersuchen sehr genau, ob Sie auch beidäugig mit der Brille zurechtkommen und nicht nur einäugig. Diese Untersuchung benötigt Ruhe und Konzentration und beinhaltet oft einen Tragversuch der gefundenen Werte inklusive einer auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Brillenglasberatung.

Merke: Mit beiden Augen sieht man besser! Außerdem: Der Ausgleich einer Fehlsichtkeit ist immer individuell und individuell bedeutsam.

 
  • Ausführliche Beratung
 

Auch nach mehreren Arztbesuchen bleibt oft vieles unklar. Zum Beispiel die Frage „Soll ich mich wegen meiner Fehlsichtigkeit wirklich lasern lassen?“ Wir beantworten Ihnen diese Fragen gerne.